Stiegensanierung
Die Sanierung einer bestehenden Stiege kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Voraussetzung für eine sinnvolle Sanierung ist die intakte Statik. Wenn die tragende Funktion der Stiege nicht mehr gewährleistet werden kann, ist ein Komplettaustausch unumgänglich.
Vorsicht ist auch bei „knarrenden“ Stiegen geboten, weil das unangenehme Knarrgeräusch nur sehr schwer beseitigt werden kann. Meistens handelt es sich bei der sanierungsbedürftigen Stiege aber um abgenützte Trittflächen, oder eine unerwünschte Optik.
Durch lackieren der Oberflächen z.B. kann das Erscheinungsbild der Treppe auf relativ einfache Weise verändert werden. Eine elegante Sanierungsmöglichkeit bietet die Neubelegung der Trittflächen mit Edelholz, wobei natürlich das größte Problem die Erhöhung der Trittflächen durch das „Aufdoppeln“ darstellt. Durch das bei Puchegger und Beisteiner entwickelte Stufenwinkelverfahren können Holzauflagen von 10 mm oder mehr aus Parkett hergestellt werden. Mit dieser Variante ist es möglich, fast alle Sanierungsprobleme zu lösen.

